 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
Freiburger Domsingknaben
|
|
40-Jahre-Freiburger Domsingknaben
|
Freiburger Domsingknaben Schon im 13. Jahrhundert gab es in Freiburg nachweislich eine Lateinschule, zu deren wichtigster Aufgabe die Ausbildung des Sängernachwuchses für die Münstermusik gehörte. In den ersten Jahrhunderten sangen die Sängerknaben vermutlich einstimmige Choralgesänge und Lieder, doch spätestens ab dem 16. Jahrhundert ist regelmäßig mehrstimmige Musik mit Beteiligung der Knaben schriftlich belegt. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert sangen die Sängerknaben an den Sonn- und Feiertagen zusammen mit der Domkapelle. Ihre Hauptaufgabe war jedoch die Gestaltung der Frühmesse und der Vesper oder Nachmittagsandachten an Sonn- und Festtagen. Nach der Auflösung in der Zeit des Nationalsozialismus gründete der damalige Domkapellmeister Dr. Raimund Hug die Domsingknaben Allerheiligen 1970 neu. Seit dieser Zeit ist die Aufgabe der Domsingknaben die musikalische Gestaltung der Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen im Freiburger Münster im Wechsel mit den anderen Chorformationen der Freiburger Dommusik. Die Domsingknaben gliedern sich in den Vorchor (1. Schuljahr), den Aufbauchor (2. - 4. Schuljahr) und den Konzertchor (ab 5. Schuljahr). In der Mutantengruppe werden die jungen Männer im Stimmbruch stimmbildnerisch betreut, ehe sie in den Tenor oder Bass des Konzertchores wechseln. Nach englischem und mediterranem Vorbild singen männliche Altus-Stimmen die Alt-Partie. Momentan wirken etwa 160 Knaben und Männer in den Chören der Freiburger Domsingknaben mit. Unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann führt der Konzertchor Konzerte innerhalb und außerhalb Freiburgs auf. Konzertreisen in die ganze Welt sowie CD-Aufnahmen mit a-capella-Chormusik und oratorischen Werken gehören ebenso zum Programm der Freiburger Domsingknaben.
|
|
|
Philharmonisches Orchester Freiburg
|
PHILHARMONISCHES ORCHESTER FREIBURG Das Philharmonische Orchester Freiburg wurde im Jahr 1887 gegründet und hat sich schnell als das offizielle Orchester der Stadt etabliert. Es ist sowohl als Orchester des Theater Freiburg als auch im Konzertbereich mit einer eigenen Sinfoniekonzertreihe tätig. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1997 spielt das Philharmonische Orchester seine Sinfoniekonzerte im Konzerthaus Freiburg, das zu seiner zweiten Heimstatt wurde. In den vergangenen Jahren gesellte sich eine rege Kinder- und Jugendarbeit mit einer Vielzahl von speziell an ein jüngeres Publikum gerichteten Konzerten dazu. Weiterhin gibt es seit vielen Jahren eine eigene, von Mitgliedern des Orchesters getragene Kammermusikreihe. Neben der Konzerttätigkeit tritt das Philharmonische Orchester Freiburg gegenwärtig an rund 80 Abenden pro Jahr als Opernorchester in Erscheinung. Sein Repertoire umfasst die wichtigsten Werke vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, wobei sowohl in der Oper als auch im Konzert zeitgenössischen Werken eine große Bedeutung zukommt. So haben Komponisten wie Wolfgang Rihm, Manfred Trojahn und Reinhard Febel Werke für das Philharmonische Orchester geschrieben. Seit der Spielzeit 2008/09 steht Fabrice Bollon als Generalmusikdirektor an der Spitze des Philharmonischen Orchesters.
|
Kurze Werkbetrachtung
|
Johannespassion (BWV 245). Die Johannespassion zählt neben der doppelchörigen Matthäuspassion, dem Weihnachtsoratorium, dem Magnificat und der h-Moll-Messe zu den großen Vokalwerken der Leipziger Jahre Johann Sebastian Bachs. Im Gegensatz zu den übrigen oratorischen Werken hat Bach dieser Komposition jedoch nie eine endgültige Gestalt verliehen, sondern bei jeder Aufführung konzeptionelle Änderungen wie auch Eingriffe im Detail vorgenommen. Sämtliche bisherigen Ausgaben vermischen die Lesarten der verschiedenen Quellenschichten und präsentieren eine Werkgestalt, die zu Bachs Lebzeiten niemals klanglich realisiert worden ist.
|
|
|
|
Druckbare Version
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |